Orientiert
an der Zukunft.

Als ein Zimmermann beschloss, fortan nur mehr Särge herzustellen, legte er 1957 den Grundstein für ein österreichisches Vorzeigeunternehmen. Eines von vielen Sägewerken im Bischofshofener Raum zu betreiben, das Sepp Moser durch die Heirat mit Karoline übernahm, war seinem visionären Temperament nämlich zu einfach. Er suchte nach dem Besonderen und begann Särge zu zimmern, während seine Frau mit dem VW Käfer durch Österreich tourte, um die Produkte an den Mann zu bringen.

Es waren schwierige Jahre, gekennzeichnet durch Anstrengung und Rückschläge, aber von Hoffnung, Zähigkeit und unbändigem Unternehmergeist getragen. Alle halfen mit: die Familie, die fleißigen Mitarbeiter und die loyalen Kunden, die immer von der Wertarbeit und Handschlagqualität überzeugt waren.

Neue Perspektiven
im Lungau.

Das Unternehmen florierte, wurde Stück um Stück um Produktionshallen und Lagerplätzen erweitert, bis ein neuer Standort mit modernen Herstellungsbedingungen notwendig wurde. In einem mutigen finanziellen Kraftakt wurden 1979 eine neue Sargfabrik errichtet, in St. Michael die Produktion gebündelt, die Produktionsmethoden verfeinert, die Produktpalette erweitert und neue Märkte und Absatzmöglichkeiten erschlossen. Die Firma Moser entwickelte sich zum Marktführer in Österreich, sowohl was das qualitative Niveau wie auch die Produktionszahlen betrifft.  


Die 90er:
Zweiter Betrieb, neue Märkte

Als der Eiserne Vorhang fiel, eröffnete Reinhard Moser ein zweites Werk in Tschechien. Mit dem Kalkül, mit österreichischen Führungskräften und dem seit Jahrzehnten gesammelten Know-how nicht nur den tschechischen Markt zu bedienen, sondern von dort aus auch nach Deutschland zu exportieren. Insgesamt produzieren beide Werke mehr als 80.000 Särge pro Jahr.

Stark und modern
ins neue Jahrtausend.

Im Jahr 2002 verstirbt die Seniorchefin Karoline Moser. Der eingeschlagene Weg wird konsequent weiterverfolgt und der Betrieb in St. Michael auf dem neuesten Stand der Technik gehalten. Ein neues Betriebsgebäude bestätigt den Standort in Österreich. Das Unternhemen hat heute die Marktführerschaft in Österreich inne.
In das tschechische Werk wird weiterhin investiert. Gleichzeitig mit der Erneuerung des Fuhrparks kommt es auch zu einer zeitgemässen Aktualisierung des Unternehmensauftritts.

"... jährlich werden über 35.000 Särge
    im Lungau
      produziert."